Gewaltverherrlichende MMA Veranstaltung untersagen!
| Datum 17.11.09 Autor Andreas Stockmann | |||
Punkt 23* Beratung des Antrages der Fraktionen der CDU und SPD Gewaltverherrlichende Mixed Martial Arts-Veranstaltungen untersagen - Drucksache 5/2916 - Sehr geehrter Herr Dr. Nieszery, wir als FFA e.V. (Deutschlands größter MMA Sport Verband) begrüßen Ihr Wirken gegen den gewaltverherrlichenden und regellosen Käfigkampf und möchten Sie mit unserem Fachwissen unterstützen. Unser MMA Dachverband besteht seit 20 Jahren und vertritt verschiedene Sportvereine, Sportverbände und Schulen mit rund 4.000 Mitgliedern, die den MMA-Sport mit Schwerpunkt in Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz repräsentieren. Wir sehen uns in der Tradition von Erich Rahn, dem deutschen Begründer des Jiu-Jitsu. Erich Rahn fühlte sich - genauso wie wir in der FFA - in erster Linie dem Sport verpflichtet und deshalb wiederhole ich mein Angebot als Vertreter des größten deutschen MMA-Verbandes, Sie und Ihre Ministerien bei eventuellen Regulierungen in Sachen MMA-Sport zu unterstützen. Das von uns erstellte und inzwischen auch international anerkannte, 29 Seiten umfassende Regelwerk beinhaltet klare Vorgaben zum Schutz der Akteure, Regelungen zur Dopingkontrolle und zum Fair Play. Die strengen Vorgaben in Sachen Regelwerk sowie unsere Trainer- und Kampfrichterausbildungen berücksichtigen neben der wissenschaftlichen Arbeit von Herrn Dr. Hoffmann ("Untersuchung auf Aggressionswerte unter Berücksichtigung soziologischer und sportpädagogischer Aspekte in Kampfstilen mit Trefferwirkung") auch die der John Hopkins Universität für Medizin, Abteilung für Notfallmedizin. Außerdem werden die Regelwerke diverser deutscher Boxverbände und schließlich auch unser eigener langjähriger Erfahrungsschatz mit einbezogen. Dies führte u.a. dazu, dass am 3. Oktober unser Regelwerk von einer internationalen Kommission - bestehend aus den größten Kick- und Thaibox-Verbänden, Vertretern von Boxverbänden, Ärzten und Veranstaltern - überprüft und als Quasistandard für das Gebiet der EU erhoben wurde. Hilfsweise möchte ich Sie schon jetzt darauf aufmerksam machen, dass Sie mit Ihrem geplanten Verbot von MMA-Veranstaltungen - sollten Sie es denn als Gesetz in Ihrem Land beschließen - gegen EU Recht verstoßen werden. Wir freuen uns von Ihnen zu hören und verbleiben mit freundlichen Grüßen Andreas Stockmann 1. Vorsitzender der FFA ... support the sport Free Fight Association e.V. Postfach 26 02 31 50515 Köln Deutschland Punkt 23* Siehe: http://www.landtag-mv.de/mod/tagesordnungen/files/20091112142415_1.pdf und http://www.landtag-mv.de/dokumentenarchiv/drucksachen/5_Wahlperiode/D05-2000/Drs05-2916.pdf?PHPSESSID=5eabd51a242ed312c0d2f71888d3cdef |
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Drs05-2916 (1).pdf
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